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Führung über den Jüdischen Friedhof in Deutz ausgebucht
Die Führung am 19. April findet unter Leitung von Frau Esther Bugaeva von der Synagogen-Gemeinde Köln statt. Aus Sicherheitsgründen mussten bei der Anmeldung neben dem Vor- und Zunamen Geburtsdatum und Geburtsort angegeben werden.
Die Führung dauert 60 Minuten und beginnt um 15 Uhr. Treffpunkt ist um 14:45 Uhr am Eingang des Friedhofs Judenkirchhofsweg 1. (Haltestelle: Linie 7 Drehbrücke). Die Teilnahmegebühr beträgt 12 Euro. Leider ist keine Anmeldung mehr möglich.
Bericht zur Kundgebung am 21. März
Der 21. März war der Internationale Tag gegen Rassismus. Aus diesem Anlass riefen die Initiativen Köln stellt sich quer und Arsch huh Zäng ussenander zu einer Demonstration und Kundgebung auf, unterstützt von 50 gesellschaftlichen Gruppen, unter anderem auch die Geschichtswerkstatt Köln-Brück.

Wie umfassend die Aspekte um das Thema „Rassismus“ sind, wurde in den diversen Redebeiträgen deutlich, die ab 14 Uhr auf dem Hohenzollernring zu hören waren. Schon eingangs wies Patrick Gloe von Köln stellt sich quer darauf hin, dass die Grundwerte der Demokratie frontal angegriffen würden. Es gelte, gegen die Normalisierung der Menschenfeindlichkeit anzugehen wie auch gegen den Abbau der Errungenschaften des Sozialstaates. Interessant war der Beitrag von Peter Reese, selber zu den 10% der Reichen in der BRD gehörend, der über die ungleiche Verteilung des Reichtums sprach und „tax me now“ forderte. Stadtdechant Robert Kleine und Pfarrerin Miriam Haselheu machten deutlich, dass Rassismus und völkischer Nationalismus mit christlichen Werten unvereinbar sind. Auf die Ursachen der derzeit hohen Wahlergebnisse der AfD kam der ehemalige Monitor-Moderator Georg Restle zu sprechen. Die Journalistin und Autorin Nada Assaad sprach von ihren persönlichen Erfahrungen mit Rassismus im Alltag, aber auch in der Medienbranche. Dies sei hier nur ein Auszug aus den vielen interessanten Redebeiträgen.

Für Abwechslung sorgten zwischendurch Auftritte von Ensemblemitgliedern des Schauspielhauses und musikalische Highlights wie Gert Köster, Miljöh oder Buntes Herz. Und die Veedelperlen, nach eigenen Worten die „größte Girlband der Welt“, begeisterten mit ihrem Enthusiasmus auf der Bühne: Girlies gegen Rassismus – das stimmt hoffnungsvoll! Waren es nun 5 000 Teilnehmer laut Veranstalter oder 1 000, so die Polizei? Aus welchen Gründen auch immer waren die ursprünglich angekündigten 10 000 Teilnehmer trotz bestem Wetter nicht gekommen. Vielleicht lag es auch an einem Sternmarsch, der unter gleichem Motto am 25. März in Mülheim und umliegenden Stadtteilen angekündigt war, getragen von 60 Initiativen wie Kitas, Familienzentren, Schulen, Bürgervereinen und der Sozialraumkoordination. Da an diesem Sternmarsch 1800 Teilnehmer – vor allem Kinder und viele migrantische Eltern – mitgemacht haben, sollte man vielleicht kommendes Jahr darüber nachdenken, die beiden Demos zusammenzulegen. Vision: Kids und Oldies gemeinsam gegen Rassismus!

Rückblick auf die Mitgliederversammlung
Am 1. März fand unsere alljährliche Mitgliederversammlung statt. Leider waren nicht viele Mitglieder anwesend.
Im Mittelpunkt standen der Tätigkeitsbericht für das Jahr 2025, die Wahlen zum Vorstand und die Perspektiven für das Jahr 2026.
Die Vorsitzende, Ingrid Hege-Wilmschen, ließ das Jahr 2025, in dem viele Veranstaltungen stattfanden, Revue passieren.
Neben den alljährlich stattfindenden Veranstaltungen wurde erstmals ein Beitrag für den Podcast ‚7Tage1Song‘ erstellt. Der Song „Es ist an der Zeit“ von Hannes Wader wurde mit dem Schicksal der getöteten Flakhelfer in Zusammenhang gesetzt. Dazu kam unser Auftritt zur Eingemeindung Brücks vor 111 Jahren auf dem Marktplatz und die Beiträge zu Brücker Geheimnissen in dem Buch ‚Kölner Geheimnisse‘. Vieles wurde in der Presse dokumentiert und ist auf unserer Webseite und im Newsletter einsehbar.
Auch die Website wurde erneuert, so dass alle aktuellen Geschehnisse nun zeitnah einsehbar sind.
Im Anschluss an den Tätigkeits- und Kassenbericht fanden die Wahlen zum Vorstand statt, die den bisherigen Vorstand, bestehend aus Ingrid Hege-Wilmschen (Vorsitzende), Mathias Götze-Wittschier (Stellvertreter) und Inge Jobelius-Habbel (Kassiererin), bestätigten. Auch Renate Cimiotti und Pedro Haak wurden als Revisoren in ihrem Amt bestätigt.

Für 2026 sind weitere Veranstaltungen geplant, wie z.B. die Teilnahme an der Demonstration gegen Rechts am 21. März, eine zweite Führung über den jüdischen Friedhof in Deutz am 19. April, ein Kneipenquiz am 6. Mai in der Gaststätte Alt-Brück, eine Fahrradtour am 30. Mai, eine Führung zu Brücker Kneipen im Rahmen des Tags des Denkmals am 13. September, eine Führung durch Brück im Oktober zum Thema ‚Brück in der NS-Zeit‘ und im November eine Führung durch den Atombunker Köln-Kalk.
Den Abschluss der Veranstaltung stellte eine unterhaltsame Lesung von Fritz Bilz und Ulla Lessmann zur Geschichte Brücks dar, die auf dem Marktplatz zur Eingemeindung bereits vorgestellt wurde. Wir hoffen, dass das Jahr 2026 ebenso erfolgreich wird wie 2025 und werden alles ausführlich in unserem Newsletter dokumentieren.